Unsere Projekte:
- materielle Unterstützung von Nationalparks, Natur- u. Wildreservaten,zum Beispiel:
+ mit 50 EUR kann in Entwicklungsländern ein zusätzlicher Wildhüter ausgebildet werden, welcher durchschnittlich 10 - 12 Wilderer pro Jahr aufgreift.
+ mit 150 EUR kann ein Außenbordmotor angeschafft werden.
GELD ist notwendig, das weiß jeder, um Wildreservate und Naturparks zu pflegen und zu schützen. Dieses ist aber kaum vorhanden. Einen von den Regierungen der einzelnen Länder ausgesprochener Naturpark benötigt Geld!
DIE VERLEIHUNG EINES SCHUTZSTATUS ALLEIN REICHT DORT NICHT AUS!!!
+++ Ende der Bewerbungfrist 2012 +++
Über 150 Bewerbungen gingen in den letzten Monaten bei uns ein. Ca.20 Kandidaten für das Auswahlverfahren werden bis spätestens 10.02.2012 benachrichtigt.
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WICHTIGER HINWEIS FÜR ALLE INTERESSENTEN AM ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN FREIWILLIGENDIENST:
Entgegen den Angaben auf der "weltwärts"- Homepage beträgt der Auslandsaufenthalt für die kommenden Einsätze 12 Monate.
Sie sollten über ein Grundwissen der spanischen Sprache verfügen, um sich bei der Projektarbeit mit einheimischen Mitarbeitern verständigen zu können. Ihre in deutscher Sprache verfasste Bewerbung schicken Sie dann bitte bis 31.01.2012 mit Ihrem Lebenslauf und einem Passfoto an:
First Aid for Wonderful Nature e.V.
Gubener Straße 36
03149 Forst (Lausitz)
oder per E-mail an:
www.weltwärts.de
Die nachfolgenden 3 Projekte werden von F.A.W.N. als Entsendeorganisation aktiv unterstützt:
- Schildkrötenprojekt ASOCIACION SALVEMOS LAS TORTUGAS DE PARISMINA (ASTOP) - COSTA RICA
INFO

Das ASTOP- Team
Lederschildkröte nach der Eiablage Tennisballgroßes Ei der Lederschildkröte
Unterzeichnung der Projektpartnerschaft
Im Rahmen des Entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes sind seit 01.09.2011 zwei Jugendliche für 9 Monate in Parismina. Sie werden dort die Arbeit des ASTOP- Teams unterstützen.
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Bereits 2002 konnten wir mit finanziellen Mitteln aus den Erlösen einer Benefizveranstaltung ein Schildkrötencamp in Platanitos / Mexico unterstützen.
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- Regenwald- Aufforstungsprojekt ECOCENTER DANAUS in LA FORTUNA - COSTA RICA
INFO

schlafendes Weibchen des Rotaugenlaubfrosches
Das projekteigene Kulturzentrum, hier stellen Mitglieder einer Frauenkooperative die unterschiedlichsten Dinge, wie beispielsweise Taschen, Blumentöpfe und Dekorationsgegenstände, aus recycelfähigem Material (Plastik, Papier, Pappe) her und bieten diese zum Kauf an.

Jungpflanzen zur Aufforstung Spendentafel - 9 Ojochebäume konnten angepflanzt werdenIm Rahmen des Entwicklungspolitischen Freiwilligendienstessind seit 01.09.2011 zwei Jugendliche für 9 Monate in La Fortuna. Sie werden dort die Arbeit des Ecocenter- Danaus- Teams unterstützen.
Bericht unserer Volontärin Steffi:
Costa Rica – Der erste Monat
Hallo an euch alle
Ein ganz großes Dankeschön für alle Spenden! Ich hoffe, euch durch meinen Bericht zeigen zu können, dass das Geld einem wirklich guten Projekt zugutekommt und natürlich möchte ich euch gleichzeitig einen Einblick in mein Leben hier in Costa Rica geben.
Der Weg nach Costa Rica
Da manche von euch vielleicht nicht wissen, wie ich überhaupt dazu gekommen bin, als Freiwillige zu arbeiten, fange ich am besten ganz von vorne an. In Deutschland gibt es eine Organisation, die sich „weltwärts“ nennt und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt wird. Auf der Internetseite von weltwärts findet man alle Organisationen, die Freiwillige in Entwicklungsländer entsenden – so genannte Entsendeorganisationen. 75% der Kosten des Freiwilligenaufenthaltes werden vom Bundesministerium gezahlt, die restlichen 25% übernimmt die Entsendeorganisation. Allerdings werden die Freiwilligen gebeten, Spenden für die Entsendeorganisation zu sammeln, um sie zu unterstützen. Meine Entsendeorganisation heißt „First Aid for Wonderful Nature“, eine sehr kleine Naturschutzorganisation aus der Lausitz. Ich bin auf sie eigentlich nur per Zufall gestoßen, da ich nur zwei Kriterien für meinen Freiwilligenaufenthalt hatte: Ich wollte nach Lateinamerika wegen Spanisch und am liebsten in einem Naturschutzprojekt arbeiten. Die drei Projekte, die First Aid for Wonderful Nature angeboten hat, fand ich alle total interessant, sodass ich mich sofort bei dieser Organisation beworben habe. Glücklicherweise kam dann im April die Zusage und ab da liefen die Vorbereitungen für die neun Monate in Costa Rica. Reisepass und Visum beantragen, Impfungen erledigen, Spenden sammeln, Vorbereitungsgespräche und –treffen mit den anderen fünf Freiwilligen und den Leitern der Organisation…. Endlich war schließlich der 1. September, mein Abreisetag gekommen und das große Abenteuer begann!
Das Ecocenter Danaus
Das Projekt, in das ich durch meine Entsendeorganisation „First Aid for Wonderful Nature“ geschickt wurde, heißt Ecocenter Danaus. Man muss es sich vorstellen wie einen kleinen Tierpark, nur dass alle Tiere freiwillig hierhergekommen sind. Vor 15 Jahren hat Xinia, die Leiterin des Ecocenters, angefangen, Bäume zu pflanzen und Schmetterlinge zu züchten. Mittlerweile ist das Ecocenter drei Hektar groß, eine Insel aus Regenwald inmitten von Reisfeldern und Wiesen. Durch dieses in der Umgebung von Fortuna einzigartige Dschungelgebiet wurden extrem viele Tiere angezogen. Hier gibt es mittlerweile fast 300 Vogelarten, 15 Froscharten, Kaimane, Agutis, Faultiere, Leguane, Schildkröten, Schlangen, Schmetterlinge und vieles mehr. Deswegen ist das Ecocenter ein sehr beliebtes Ausflugsziel von Touristen aus aller Welt. Es gibt auch Pläne, das Grundstück zu erweitern, dazu fehlt aber momentan noch das Geld.
Ich wohne hier direkt im Ecocenter in einem kleinen Zimmer mit Bad. Anfangs war ich etwas geschockt – die Wände hier reichen nicht bis nach oben, sodass alle möglichen Tiere herein kommen und außerdem gibt es kein warmes Wasser! Aber mittlerweile bin ich völlig daran gewöhnt und mag mein Zimmer sogar richtig gerne.
Meine Arbeit
Jeden Tag stehe ich um sieben Uhr auf und beginne um halb acht mit der Arbeit. Mittlerweile bin ich für das Schmetterlingshaus verantwortlich. Hier werden ungefähr sieben verschiedene Schmetterlingsarten gezüchtet. Für mich bedeutet das viel Arbeit: Zweimal am Tag muss ich die verschiedenen Eier der Schmetterlinge sammeln, die geschlüpften Larven füttern, die verpuppten Raupen in eine Art Schaufenster hängen und die geschlüpften Schmetterlinge ins Schmetterlingshaus entlassen. So langsam weiß ich, wie die verschiedenen Schmetterlinge heißen, welche Pflanzen sie fressen, wo ich ihre Eier finde und wie ich die Larven behandeln muss. Bei fast jedem Schmetterling gibt es etwas Besonderes zu beachten: Die Eier des Blue Morpho, dem vielleicht schönsten Schmetterling Costa Ricas, werden sehr leicht von Moskitos befallen. Dagegen ist der Tithorea sehr leicht aufzuziehen, diese Larven fressen aber sehr viel, weswegen es bei ihm wiederum schwierig ist, so viel Futter zu finden. Auch das Futter gehört zu meinen Aufgaben: Neben dem Schmetterlingshaus gibt es einen Garten, in dem die Pflanzen, die als Nahrung für die Raupen dienen, gezüchtet werden. Sollte dieses Futter ausgehen, muss ich mich auf die Suche nach neuen Pflanzen machen, was oft sehr schwierig ist.
Pit, mein Mitfreiwilliger aus Stuttgart, zieht währenddessen die Frösche auf. Im Ecocenter gibt es viele Rotaugenlaubfrösche, eine Art, die in Costa Rica vom Aussterben bedroht ist. Da es hier eine Schlange gibt, die mit Vorliebe die Eier dieses Frosches frisst, müssen die Eier gesammelt und die Kaulquappen in Eimern aufgezogen werden. Außerdem wurde hier ein Froschhaus errichtet, damit die Touristen die Frösche leichter finden können. Noch leben in diesem Haus aber sehr wenige Frösche, weswegen wir vor allem nachts auf die Suche nach neuen Fröschen gehen.
Sonst gibt es viele verschiedene tägliche Arbeiten zu erledigen, dazu gehören das Rechen der Wege, das Töten von Termiten und das Sauberhalten der Lagune. Noch dazu gehört zum Ecocenter eine Anlage, in der neue Bäume gepflanzt und auch verkauft werden. Auch dort arbeiten wir ungefähr einmal pro Woche.
Nachmittags bin ich meist in der Rezeption und empfange Touristen. Oft begleite ich auch die einzelnen Touren, um mehr über das Ecocenter zu lernen. Irgendwann sollen auch wir als Guides arbeiten! Bis jetzt gibt es hier zwei Guides namens Elias und Mayron, deren Touren jedesmal interessant und abwechslungsreich sind. Sehr oft interessieren sich die Touristen auch für unsere Arbeit als Freiwillige und so haben wir jetzt schon die Gelegenheit, Informationen weiter zu geben. Am spannendsten sind jedoch die nächtlichen Touren, auf denen man weniger Vögel und Schmetterlinge, dafür aber viele Frösche, Schlangen und Spinnen zu sehen bekommt. Außerdem hat es einen besonderen Reiz, mit der Taschenlampe bei totaler Dunkelheit durch das Ecocenter zu wandern und nach Tieren Ausschau zu halten.
Sonst gibt es verschiedene andere Arbeiten, die uns beschäftigt halten. Zum einen gibt es im Ecocenter ein Haus der Maleku, das ist einer der 24 Indianerstämme in Costa Rica. In diesem Haus präsentieren sich die Indianer und stellen ihre selbst gemalten Masken und Trommeln vor. Das Problem ist jedoch, dass keiner der Maleku Englisch spricht, was wir aber dringend ändern wollen. Wir werden bald damit anfangen, Unterricht zu geben. Außerdem arbeitet Xinia nebenbei als Lehrerin in einer Grundschule, und manchmal dürfen wir sie begleiten, um ihr beim Unterricht oder verschiedenen Ausflügen zu helfen. Am 15. September, dem Unabhängigkeitstag Costa Ricas, war ich als Begleitung beim jährlich stattfindenden Umzug der Schulen dabei. Gekleidet in einem typisch costaricanischem Kostüm (langer Rock in den Nationalfarben rot, blau und weiß und dazu eine weiße Bluse) bin ich mit den Kindern gelaufen und habe sie beaufsichtigt. Der Umzug war aber deutlich anders als die in Deutschland, wir sind vielleicht 500m gelaufen und haben dafür zwei Stunden gebraucht! Trotzdem war es eine interessante Erfahrung.
Das Land und die Leute
Pura Vida! – der Spruch, mit dem sich die Ticos gegenseitig begrüßen, beschreibt wohl am besten das Leben in Costa Rica. Das Land ist wirklich wunderschön, es gibt so viele Tiere und Pflanzen, dazu die Wasserfälle, Flüsse, Vulkane und Strände… Es ist wirklich unglaublich und ich bin schon hoffnungslos in das Land verliebt. Gewöhnungsbedürftig ist nur das Klima: Hier hat es täglich über 30 Grad und Schwitzen ist an der Tagesordnung. Ich warte nur immer sehnsüchtig auf das Gewitter, das sich meist nachmittags mit voller Kraft entlädt und alles etwas abkühlt. Immer noch komisch ist auch der Sonnenuntergang, der hier täglich um sechs Uhr abends erfolgt…
La Fortuna, die Stadt, neben der ich wohne, ist eines der wichtigsten Ausflugsziele von Touristen in Costa Rica. Der Grund dafür ist der Vulkan Arenal, der sich imposant hinter der Stadt erhebt und seit 1968 regelmäßig Lava spuckte. Bis vor einem Jahr, als er plötzlich aufhörte, was hier vielen Bewohnern Sorge bereitet, da der Tourismus wirklich erheblich darunter leidet. Noch dazu ist gerade Nebensaison und fast jeder Tico jammert über die jetzige Situation. Dennoch gibt es zumindest in Fortuna nicht wirklich Armut zu sehen. Es gibt hier keinen einzigen Bettler und obwohl die Leute sich ständig über das wenige Geld beschweren, können sie sich trotzdem das ein oder andere Bier leisten…
Die Ticos sind sowieso alle super nett. Es ist sehr einfach, neue Leute kennen zu lernen und die meisten von ihnen sind immer hilfsbereit. Auch mit den Leuten hier im Projekt verstehe ich mich ausnahmslos gut, es ist immer lustig, während der Arbeit mit ihnen zu quatschen. Ab nächste Woche kommen noch fünf weitere Freiwillige, auf die wir alle sehr gespannt sind.
Meine Freizeit
Pro Woche dürfen wir uns einen Tag aussuchen, an dem wir frei haben und ihn verbringen, wie wir Lust haben. Dafür gibt es wirklich tausend verschieden Möglichkeiten und wir haben uns schon Fahrräder besorgt, um auch überall hinzukommen. Allein Fortuna hat so viel zu bieten! Einmal haben wir den Wasserfall von Fortuna besucht, einfach nur wunderschön. Ein andermal waren wir in den heißen Quellen. Das sind kleine Schwimmbecken und Wasserfälle, die von der Lava des Vulkans aufgeheizt sind und wirklich heiß werden können! Außerdem nimmt uns Elias, einer der Guides, der zufälligerweise auch 19 Jahre alt ist, einfach überall mit hin. Das ist natürlich extrem hilfreich für uns und wir sind ihm wirklich dankbar. Einmal waren wir zum Beispiel mit ihm und seiner Freundin Kayak fahren auf dem See des Arenals, ein wahnsinnig schöner Ausflug. Noch dazu gibt es hier eine Badestelle, an der alle Ticos baden gehen. Das Wasser ist ziemlich warm und es gibt eine Liane, mit der man sich ins Wasser schwingen kann, was einfach nur genial ist! Die kostenlosen „geheimen“ heißen Quellen hier wurden uns auch schon gezeigt. Und sonst gibt es noch so viel zu erleben! Ob das die Brücken durch den Regenwald sind, die Seilbahnen, Wildwasser-Rafting oder Bergwanderungen – für die nächsten Wochen bleibt uns jedenfalls genug zu tun. Auch habe ich jetzt eine Fußballdamenmannschaft gefunden und werde mit ihnen trainieren, worauf ich mich schon sehr freue
Bis jetzt hier war meine Zeit auf jeden Fall wahnsinnig interessant, manchmal anstrengend, oft aber wunderschön. Ich hoffe, euch geht es in Deutschland genauso gut wie mir und es ist nicht zu kalt bei euch! Ganz liebe Grüße aus einem der schönsten Länder der Welt und vielen Dank noch einmal für die Unterstützung! Ich melde mich bald wieder!
Ganz liebe Grüße,
eure Steffi
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- THE ARA PROJECT / vormals AMIGOS DE LAS AVES in ALAJUELA / COSTA RICA
INFO




Ralph Scheel vor einer großen Voliere, in der ca. 200 Jungvögel aufgezogen und im Herbst im Norden Costa Ricas freigelassen werden...
...und mit Chris Castle, dem Co-Direktor vom ARA-Projekt, nach der Vetragsunterzeichnung zur Projektpartnerschaft.
Hier werden Grüne Aras (Great Green Macaw), Rotbrust Aras (Scarlet Macaw), der seltene Hyazinthara (Blue Macaw) und andere Papageien- sowie Tucanarten von Hand aufgezogen und anschließend in die Freiheit entlassen.
Das Projekt wurde 40 Jahren von Familie Frisius liebevoll geführt und jetzt als "The Ara Project" fortgesetzt.
Margot Frisius mit 2 Scarlet-Aras bei You Tube
Seit August 2007 wird dieses Projekt von First Aid for Wonderful Nature finanziell unterstützt.


Zwei Scarlet- Aras Ausgewachsene Grüne Aras

Eine der vielen Brutboxen für die Aufzucht der Küken. Papageien legen in der Regel zwei Eier. Ein Junges ist nach dem Schlüpfen zum Sterben verurteilt. Ein starkes Junges setzt sich durch und überlebt. Bei "Amigos de las Aves" wird dieses eine Küken per Hand aufgezogen und dann ausgewildert. Man nennt diese handaufgezogenen Papageien "Chicos".
Somit wird zur Arterhaltung der vom Aussterben bedrohten Tiere beigetragen.


Grünes Araküken beim Schlüpfen 2 Tage altes Küken in der Brutbox 28 Tage altes Küken
Im Rahmen des Entwicklungspolitischen Freiwilligendienstessind seit 01.09.2011 zwei Jugendliche für 9 Monate in Alajuela. Sie werden dort die Arbeit des Ara- Project- Teams unterstützen.
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Der Humboldt- Nationalpark in Baracoa / Cuba

Ralph Scheel im Humboldt- Nationalpark
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Das Enriquillo - Bahoruco - Jaragua Biosphärenreservat - Dominikanische Republik und Haiti

Schutzgebiete für Tier- und Pflanzenwelt
Der Lago Enriquillo und der Azuéi See sind sowohl für die Dominikanische Republik und Haiti als auch für die Karibik und darüber hinaus von großer Bedeutung. Ihr Wasser und das sie umgebende Land bieten verschiedenen Arten, die als endemisch angesehen werden, Habitat, einschließlich Wirbellosen, Fischen und Reptilien. Die hohe Anzahl von endemischen Arten ist in der Verbindung der Paleoinseln und ihrer jeweiligen Flora und Fauna begründet.

Der Lago Enrequillo und Azuéi in der Dominikanischen Republik
Die beiden Seen Enriquillo und Azuéi sowie die benachbarten Gewässer sind ein wichtiges Habitat auch für viele Arten von Wasservögeln.Der Rosaflamingo (Phoenicopterus ruber) kommt häufig in der Nähe der Küste vor, wo er sich von kleinen Organismen auf dem Seegrund ernährt. In der Bucht von Boca de Cachón können Schwärme von mehr als 1.000 Flamingos angetroffen werden.

Das Spitzkrokodil / Amerikanische Krokodil (Crocodylus acutus) kam entlang fast der ganzen Küsten von Hispaniola vor. Heute hat es wahrscheinlich nur am Lago Enriquillo und Lac Azuéi überlebt. Am Lago Enriquillo wird der Bestand an nicht brütenden Krokodilen mit 500 angegeben. Das Amerikanische Krokodil lebt in Küstenregionen, im Brackwasser. Der Enriquillo See ist wahrscheinlich das salzigste Gewässer, in dem diese Art vorkommt. 1984 wurde die Anzahl der Krokodile im Azuéi See auf über 400 geschätzt. Intensive Jagd und Wilderei haben jedoch dazu geführt, dass dieser Bestand vom Aussterben bedroht ist.
Am Lago Enriquillo bauen die Krokodile ihre Nester im sandigen Strandboden - hauptsächlich während des Monats Februar. Die Brutzeit beträgt ungefähr 85 Tage. Durchschnittlich gibt es 22 Eier pro Nest. Die Anzahl der Nester wechselt sehr stark, in den Jahren 1996 und 2003 waren es 51 Nester an den Seestränden, 1994 nur 14. Nach dem Ausschlüpfen ziehen die Mütter mit ihren Jungen zu Süßwassergebieten. Dort verbringen sie ihr erstes Jahr, versteckt in Schilfgebieten und in den Wasserpflanzen der Flüsse. Später findet man sie an den Flussufern, wo sich Süßwasser der Flüsse mit dem Salzwasser des Sees mischt.
F.A.W.N. wird in naher Zukunft dieses Biosphärenreservat, mit den dort ansässigen Naturschutz-NPO's, wieder schützen und den Schutz des Spitzkrokodils fördern.
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Der Tambopata - Candamo - Nationalpark in Peru
2008 unterstützte F.A.W.N. das "Tambopata Macaw Project".
Dieses Projekt wird vor Ort geführt durch Herrn Donald Brightsmith.
Donald Brightsmith mit 2 Rangern Kletterausrüstung, um an die bis 30 Meter hohen Nisthöhlen zu gelangen
Projektbeschreibung
- Ziele:
Das Entwickeln und Testen von Methoden, um die Vermehrungsrate des Hellroten Aras (Ara macao), des Ararauna (Ara ararauna) und des Grünflügel Aras (Ara chloroptera) so zu erhöhen, dass diese Methoden bei gefährdeten Populationen dieser Vögel in allen Verbreitungsgebieten eingesetzt werden können. Bestimmung der Überlebens- und Vermehrungsrate von handaufgezogenen Aras, die Anfang der 90er Jahre ausgewildert wurden. Entwicklung neuer künstlicher Nitshöhlen für den Blaugelben und den Grünflügelara. Entwicklung neuer Handfütterungs und Adoptiv-Brutmethoden um das Überleben von Küken zu sichern, die sonst verhungern würden. Feststellung saisonaler und jahresmässiger Schwankungen in der Nutzung der Lehmlecken durch die Aras. Feststellung des Einflusses des Ökotourismus auf die Aras und Papageien bei der Nutzung der Lehmlecken und Entwickeln von Methoden, diesen Einfluss zu verringern. Zusammenarbeit mit Ese`eja Native Community of Infierno um weiteren Ansporn in Kenntnis und Wunsch zur Erhaltung der grossen Aras auf den Ländereien zu geben.
- Methodik:
Techniken zur erhöhten Vermehrungsrate: (Tambopata Research Center -TRC) Nistkästen: Entwurf und Bau von Ara-Niströhren: Die Arbeiten Anfang der 90er Jahre am TRC ergaben Niströhren, die nur für den Hellroten Ara brauchbar waren. Neue künstliche Niströhren werden nun für den Grünflügel- bzw. Blaugelben Ara entworfen, die die Grösse, Art und Ausrichtung der natürlichen Nisthöhlen dieser Spezies imitieren. In 2008 werden 20 solche Niströhren auf dem Gebiet der Siedlung Infierno installiert. Einige werden in der Nähe von Posada Amazonas Lodge, andere auf kleinen Ländereien der Einwohner aufgehängt. Eine Zwischenlösung aus Nistkästen für den Hellroten- bzw. Grünflügel Ara wird gebaut, aber die endgültige Konstruktion ist abhängig von den Untersuchungen am TRC. Überleben und Vermehrung handaufgezogener Aras: Jedesmal, wenn ein handaufgezogener Ara zum TRC zurückkommt wird sein Besuch von einem Mitglied des TRC protokolliert. Die Beringung wird überprüft, und Beobachtungen darüber angestellt, ob der Vogel in Begleitung eines Partners erscheint. Auf diese Weise erhält man Erkenntisse darüber, ob Vögel überleben und ob sie sich verpaaren. Handfütterung: Um herauszufinden warum die Küken in den Nestern mangelhaft ernährt werden, und um sie zu retten, ohne zahme Aras zu erhalten, werden die Bäume aktiver Nester vom Schlüpfen bis zum 30. Tag täglich bestiegen und die Nester kontrolliert. Bei jeder Kontrolle werden die Küken gewogen, und falls eines unterernährt erscheint, wird es zweimal täglich gefüttert, bis es genügend Futter von den Eltern erhält oder ausfliegt. Nutzung der Lehmlecken: Die Lehmlecken werden täglich von der frühen Dämmerung bis zum späten Nachmittag beobachtet. Um ein gutes zeitliches Muster der Nutzung durch die Vögel zu erhalten, werden alle 5 Minuten alle Vögel gezählt. Einfluss des Ökotourismus: Während der Beobachtungen der Lehmlecken werden zusätzlich alle touristischen Besuche des Areals aufgezeichnet. Die Beobachter notieren auch alle passierenden Boote auf dem Fluss. Diese Daten werden mit den Wetterdaten und den Besuchen der Vögel kombiniert um zu bestimmen, ob die touristischen Aktivitäten des Menschen folgende Einfüsse auf das Verhalten der Vögel haben: 1) ob die Vögel die Nachbarschaft der Lehmlecke meiden, 2) ob weniger Vögel die Lehmlecke besuchen um Mineralien aufzunehmen, 3) ob die Vögel gehindert werden, die Lehmlecke zu besuchen und 4) ob die Vögel ihre Besuchszeiten an der Lehmlecke ändern. -
Budget:
Niströhren für Aras in der Kommune Infierno 5 (je EUR 250) EUR 1.250
Lohn für die Anstellung zweier Mitarbeiter zur Nestkontrolle ($7 pro Tag/Person für 6 Monate) EUR 2.000
Kletterausrüstung EUR 1.000
Ein 16m Boot um die Nester in der Kommune am Fluss zu erreichen EUR 1.000
Ein Motor 25PS EUR 1.500
Treibstoff EUR 1.000
Das Projekt muss durch Spenden unterstützt werden!
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+++Der "Bahuaja Sonene"-Nationalpark in Peru in Gefahr !!! +++

Ein Gesetzentwurf sieht die Verkleinerung des Nationalparks "Bahuaja Sonene" (Peru) um etwa 20 Prozent vor. Ölfirmen sind an den dortigen Erdgasvorkommen interessiert. Der betroffene "Bahuaja Sonene"-Nationalpark liegt in der peruanischen Region Madre de Dios, nahe der Grenzen zu Brasilien und Bolivien. Die Hauptstadt ist Puerto Maldonado. Der Nationalpark schützt derzeit über eine Million Hektar unberührten Regenwaldes. Nationalparkstatus bedeutet in Peru, dass jeglicher menschlicher Eingriff verboten ist. Selbst Forscher und Umweltschützer dürfen dort nur mit besonderer Erlaubnis arbeiten. Die letzte Touristenlodge am Tambopata Fluss ist das Tambopata Research Centre (TRC) .Zusammen mit dem 275.000 Hektar großen Tambopata Nationalreservat umfasst das Schutzgebiet 1300 Vogelarten, 200 Säugetierarten, 1200 Schmetterlingsarten und über 10000 Pflanzenarten. Dieses Stück Paradies soll nun dem wirtschaftlichen Aufschwung geopfert werden. So jedenfalls begründen die Ölfirmen ihr Vorhaben. Dass die peruanische Regierung diese Auffassung teilt, ist zu befürchten. Der Vorsitzende des peruanischen Instituts für Naturschutzgebiete (INRENA), Luis Alfaro Lozano, und der Landwirtschaftsminister erklärten am 25. September ihre Opposition zu diesem Vorhaben, da es "sich nicht um irgend welche 209 000 Hektar handelt, sondern um das Herz von Bahuaja Sonene, den wichtigsten Nationalpark Perus". Lozano erklärte am 26. September nach 12 Jahren im Amt seinen Rücktritt. Der peruanische Ministerrat verabschiedete den Gesetzentwurf am 27. September. Im nächsten Schritt wird dieser dem Kongress vorgelegt, der in letzter Instanz darüber entscheidet. Es wäre nicht das erste Mal, dass die peruanische Regierung sich für vermeintlichen wirtschaftlichen Reichtum und gegen die Belange des Umweltschutzes entscheidet. Erst vor wenigen Jahren beschlossen die Regierungen von Brasilien und Peru, eine gut ausgebaute Straße durch den peruanischen Regenwald nach Cusco und Lima zu bauen. Die Entwicklung der Tourismusindustrie in Madre de Dios, und speziell des sogenannten Ökotourismus, wird von Umweltschützern begrüßt, da sie der Region ein Einkommen bietet und gleichzeitig den Regenwald schützt. Der Piedras-Fluss und seine Umgebung sind nicht staatlich geschützt und die Abholzung nimmt zu, allerdings bisher nur selektiv und ohne große Maschinen. Das bedeutet, dass die Mahagonibäume zwar fast vollständig abgeholzt wurden, die Auswirkungen auf den Regenwald als Ökosystem jedoch noch gering sind. Da es sich bei dem Gebiet am Piedras Fluss nicht um staatlich geschütztes Land handelt, dürfte es für die Ölfirmen relativ einfach sein, eine Fördererlaubnis zu bekommen. Bei einem bereits existierenden Nationalpark hingegen darf nach peruanischem Recht die Größe nur durch ein Gesetz geändert werden. Puerto Maldonado nennt sich offiziell "la capital de biodiversidad", die Hauptstadt der Artenvielfalt. Es bleibt zu hoffen, dass sie diesen Beinamen auch künftig zu recht tragen kann.(Alan Lee)
Dies kann verhindert werden durch eine weltweite Unterschriftensammlung.
Geben Sie Ihre Stimme für den Erhalt dieser Biodiversität!
Gehen Sie auf: http://www.thepetitionsite.com/1/save-candamo-heart-of-the-bahuaja-sonene-national-park-peru
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Das Jaguarschutzgebiet / "Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary" in Belize
F.A.W.N. unterstützt die Tierartenschutzorganisation "Save the Jaguar" für den Erhalt dieser atemberaubenden Tiere!!!

In diesem Schutzgebiet in Belize wird der schwarze und gefleckte Jaguar geschützt. Ein Jaguar benötigt ein Gebiet von ca. 10km² als Überlebensraum und Jagdrevier.
Wo ein Jaguar sich aufhält, besteht ein gesundes Ökosystem!

Hier sind einige Beispiele der Kosten für die Erhaltung des Jaguar- Programmes in Belize.
EUR 75 -- Film und Batterien für eine Kamerafalle für ein Jahr
EUR 400 -- Kamera und GPS - Ortungsgerät
EUR 600 - EUR 1.600 -- Elektronische Aufspürausrüstung
EUR 3.000 - EUR 5.000 -- Satelitten-Halsband für einen Jaguar
EUR 5.000 - EUR 7.000 -- Gehalt für den Parkschutz für ein Jahr
EUR 25.000 - EUR 150.000 -- Jährliche Unterstützung für ein langfristiges Forschungsprojekt von Mexiko bis Argentinien

Die roten Punkte zeigen die Kamerafallen im National- Park.
Fotofalle.
Dieser Jaguar wurde 2003 im "Cockscomb Basin Wildlife Sancuary-Nationalpark",
an einem Wasserlauf bei der Tränke, fotografiert.