Panama - Odesen-Naso Projekt "Dbong Tjang Pjak Yo"

Ein indigenes Natur-und Artenschutzprojekt der Naso/Teribe - Indigenen in Panama

 

Projektbeschreibung

1. Zielsetzung:

Ziel des Projektes ist es mittels Fotos und Videos von Kamerfallen entlang des Flusses Rio Teribe im historischen Siedlungsgebiet des indigenen Volkes der Naso Informationen über die Verbreitung, Populationsdichte und Reproduktionsrate des Jaguars und Beweise für die dort lebenden Tierarten und Artenvielfalt (Biodiversität) zu sammeln. Die Foto- und Videoaufnahmen dienen neben der Erforschung der Jaguarpopulation auch der Umweltbildung und Aufklärungsarbeit im Volk der Naso und der Öffentlichkeit. Das Thema Biodiversität und Tropenökologie wird mittels der gesammelten Daten an Schulen genutzt um Schülerinnen und Schülern in Panama und Deutschland einen affektiven Zugang zum Thema zu ermöglichen.

 

2. Förderbereich: 

Artenschutz, Erhalt der Biodiversität, Umweltbildung, Aufklärungsarbeit

 

 

Odesen-Naso Projekt: Hier einmal ein Bericht "Auf den Spuren des Jaguar im Land der Naso"

 

Biologiepraktikanten aus Deutschland und Panama im indigenen Naso-Projekt

"Stephanie und der Baird`s Tapir" - fachliche Begleitung und Koordinierung eines Schutzprogramms für den stark bedrohten Baird`s Tapir am Rio Teribe

 
Bei der einjährigen Feldstudie zur Inventarisierung der Säugetierarten im traditionellen Siedlungsgebiet der Naso, die für das Volk der Naso zum Schutz Ihrer Heimat und der Artenvielfalt im Weltnaturerbe La Amistad Nationalpark in Kooperation mit der lokalen Stammesinitiative Odesen durchgeführt wurde, konnte insgesamt 77 mal der Baird`s Tapir, eine stark gefährdete Art, gefilmt werden. Laut IUCN hat der Bestand an Baird`s Tapiren sich in den letzten 30 Jahren halbiert. Das Gebiet um den Rio Teribe gehört zum größten zusammenhängenden Waldgebiet Zentralamerikas und spielt beim Erhalt der Art eine entscheidende Rolle. Leider gibt es seit 30 Jahren nur eine Feldforschung über das Vorkommen des Tapirs in Panama. 
Ende des letzten Jahres meldete sich bei mir eine Studentin der Universidad de Panama aus dem Volk der NASO und bat um Unterstützung bei Ihrer Bachelorarbeit. Stephanie wollte den Baird`s Tapir erforschen und so einen Beitrag zum erhalt dieser Art am Rio triebe leisten. Nach einer Beratung über die fachliche Ausrichtung und Formulierung Ihrer Arbeit, der Entsendung von Kamerafallen und einer Biologiestudentin Fiona aus Deutschland zur personellen Unterstüzung, halten Stephanie und ich regelmäßig Kontakt. Nach einem ersten Aufstellen der Kamerafallen in einer Region die wir 2014 bereits untersucht hatten und wo wir erfolgreich Tapire filmen konnten, meldete sich Stephanie mit der Bitte um Rat. Sie hatte keinen Tapir filmen können und die Aufnahmen der Kamerafallen waren qualitativ nicht zufiredenstellend. Allerdings konnte Sie einen Jaguar, Dbon Tjang in de Sprache der Naso, filmen. Nach einer ausgiebigen „ Ferndiagnose“, Optimierung und praktischen Ratschlägen stellte Stephanie erneut die Kamerafallen in dieser Region auf und konzentrierte sich bei der Suche nach geeigneten Orten für die Kamerafallenpositionierung auf Markierungsbäume und Wege. 
Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Stephanie konnte auf mehreren Videos Tapire filmen und beschäftigt sich jetzt mit der möglichen Identifikation von Individuen. Auf den Fotos und Videos ist zu sehen, wie Tapire Markierungsbäume und Latrinen nutzen, um Ihre Anwesenheit und Ihre Territorialansprüche zu kommunizieren. Stephanies Arbeit ist Teil eines ganzheitlichen Konzeptes zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung des Naso Siedlungsgebietes über die Einrichtung eines Forschungszentrums für Natur- und Artenschutz. Zur Zeit bereite ich eine Masterstudentin der Universität Wien auf die Durchführung einer Feldforschung über den Baird`s Tapir, seine Chancen und Gefahren am Rio Teriebe, Mitte diesen Jahres vor. 
Jörn Ziegler (Projektverantwortlicher Panama Naso-Projekt)
Im Anhang an diesen Artikel haben wir einige Fotos und Videos aus Stephanies Forschung zusammengestellt.

Freiwilligendienst in Panama 2014/15 - 2 Freiwillige ein Jahr im Panama Projekt

Ökologisch nachhaltige Reise zum indigenen Projekt der Naso, tief im Regenwald in Panama.

Panama besitzt über 30 Naturschutzgebiete, die viele seltene Tier- und Pflanzenarten beherbergen. Heimelige Kolonialstädte, traumhafte Sandstrände, mystisch erscheinende Nebelwälder, unberührte Regenwälder und natürlich der riesige Panama-Kanal machen das Land zu einem lohnenswerten Ziel für eine Fernreise abseits ausgetretener Touristenpfade.

Die beste Reisezeit ist in der Trockenzeit von Dezember bis Mai.

 

  • Maximale Gruppe bis 6 Personen
  • individuelle Anreise mit Mietwagen. Abholung vom Hafen und Fahrt mit Einboot zum Projekt.
  • Aufenthalt individuell,1 Woche bis jedoch maximal 6 Monate.
  • Kosten pro Woche 370 € inkl. Verpflegung und Unterbringung im indigenen Dorf der Naso, am angrenzenden internationalen Park "La Amistad" in Panama.

Wenn Sie gerne das indigene Projekt mit unserer persönlichen Führung bereisen wollen, schreiben Sie uns eine E-mail an info(@)fawn.de

Auswahl von Kamerafallenergebnissen 2014/2015 im angrenzenden internationalen Park "La Amistad" en Panama

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Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Anschrift

First Aid for Wonderful Nature (F.A.W.N.) e.V.

Gubener Str.36
03149 Forst / Lausitz

 

E-Mail: Zu finden unter diesem Link

Vereinsregistereintrag: VR 1812 CB 

Gemeinnützig und besonders förderungswürdig laut Finanzamt Cottbus, St.-Nr.: 056/140/09057 anerkannt.

1. Vorstandsvorsitzender /Öffentlichkeitsarbeit:             Ralph Scheel

2. Pädagogischer Beirat / Projektverantwortlicher Panama: Jörn Ziegler

Kontakt

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 3562 / 6977800
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